Awareness Schulung Datenschutz

Die Themen Datenschutz und Datensicherheit sind spätestens mit der Einführung der Datenschutzgrundverordnung (DSGVO) in den Mittelpunkt von so mancher unternehmerischer Entscheidung gerückt. Unternehmen und Kanzleien errichten technische Maßnahmen und stellen Zutritts- und Zugangskontrollen und andere organisatorische Maßnahmen auf, um die Sicherheit der personenbezogenen Daten, die sie als Verantwortlicher oder Auftragsverarbeiter verarbeiten, zu gewährleisten. Vielfach wird dabei aber ein entscheidender Faktor übersehen: der Faktor Mensch. Denn die besten technischen Systeme und Konzepte sind nahezu wirkungslos, wenn die Menschen, welche die Systeme bedienen und die Konzepte in ihrer täglichen Arbeit umsetzen sollen, nicht wissen, was sie tun und worauf sie achten müssen. Schon durch kleine Fehler oder Unachtsamkeit können die Systeme und Konzepte umgangen bzw. ausgehöhlt werden – auch unbeabsichtigt und sogar unwissentlich. Dementsprechend werden viele Verstöße gegen den Datenschutz durch Beschäftigte verursacht, die nicht ausreichend sensibilisiert und geschult sind. Vor diesem Hintergrund kann eine Awareness-Schulung im Datenschutz das Bewusstsein schaffen, welche Risiken in Bezug auf Datenschutz und Datensicherheit bestehen und wie die datenschutzrechtlichen Vorgaben effektiv umgesetzt werden können. So werden Risiken bei der Verarbeitung personenbezogener Daten (insbesondere eine Verletzung des Schutzes personenbezogener Daten, sogenannte „Datenpanne“) minimiert. Schließlich können Datenschutz und Datensicherheit nur durch ein optimales Zusammenspiel von Mensch und Technik gewährleistet werden. Doch wieso genau ist gerade der Mensch die Schwachstelle im Datenschutz? Welche Inhalte werden bei einer Awareness-Schulung zum Thema Datenschutz überhaupt vermittelt? Und wie wird sichergestellt, dass den Teilnehmern das theoretische Wissen auch in der praktischen täglichen Arbeit weiterhilft?

Diese Fragen beantworten wir im folgenden Abschnitt. Darin geben wir auch einen Überblick, welche Vorteile eine Awareness-Schulung durch einen erfahrenen Rechtsanwalt im Vergleich zu E-Learning-Angeboten bietet und wie wir Ihnen weiterhelfen können.

Schwachstelle Mensch

Arbeiten Menschen mit personenbezogenen Daten, müssen sie zum einen die rechtlichen Grundlagen der Verarbeitung und die datenschutzrechtlichen Anforderungen kennen. Zum anderen müssen die Menschen aber auch verstehen, an welchen Stellen und bei welchen Vorgängen das Thema Datenschutz überhaupt eine Rolle spielt und den Datenschutz verstehen. Zudem müssen sie potenzielle Gefahrenquellen und Risiken erkennen können und effektive Lösungen für datenschutzrechtliche Fragestellungen entwickeln. Als ob dies nicht genug wäre, ändern sich sowohl die Technik als auch die datenschutzrechtlichen Anforderungen ständig. Für Beschäftigte, IT- und Personalverantwortliche, aber auch für das Management und die Geschäftsführung ist es in der Praxis daher durchaus schwierig, sich in die Vorgaben des Datenschutzes einzuarbeiten und sich die entsprechenden Kenntnisse anzueignen bzw. nach der Phase der Einarbeitung stets auf dem aktuellen Stand zu halten. Hinzu kommt, dass die datenschutzrechtlichen Vorschriften aus DSGVO, Bundesdatenschutzgesetz (BDSG) und verschiedenen Spezialgesetzen kompliziert gefasst und so gerade für Nicht-Juristen nur schwer verständlich sind. Doch wenn Vorgaben schon nicht richtig verstanden werden, scheint es unmöglich, diese Vorgaben praktisch umzusetzen und Risiken zu minimieren. Wer also nicht weiß, welche technischen und rechtlichen Grundlagen zur Gewährleistung von Datenschutz und Datensicherheit beachtet werden müssen, welche Risiken existieren und wie datenschutzkonform gehandelt werden soll, wird automatisch zur Schwachstelle und damit selbst zur Gefahr für Datenschutz und Datensicherheit im Unternehmen oder der Kanzlei. Im schlimmsten Fall nutzen Angreifer die Unsicherheit und das Vertrauen der Anwender im Unternehmen aus. Beispielsweise können Phishing-Mails die Beschäftigten – unnötigerweise – in Zugzwang bringen und so zum Datenschutzrisiko werden. Die gute Nachricht: die Sensibilisierung durch eine gute Awareness-Schulung zum Datenschutz kann effektiv weiterhelfen und so auch Risiken durch die Schwachstelle – unsensibilisierter – Mensch minimieren. Statt ein Sicherheitsrisiko darzustellen, werden die Anwender so selbst Teil der Sicherheitskette. Wer versteht, warum er datenschutzrechtliche Vorgaben beachten soll, dem fällt zudem die Einhaltung und Umsetzung sehr viel leichter.

Inhalt der Awareness-Schulung

Eine Awareness-Schulung soll die Inhalte und Probleme rund um das Thema Datenschutz bewusst machen. Awareness zu schulen heißt also, das Bewusstsein für DSGVO, BDSG und andere Spezialvorschriften zu schärfen und die erforderliche Kompetenz zu vermitteln, um am Arbeitsplatz verantwortungsvoll mit personenbezogenen Daten umgehen zu können. In der Awareness-Schulung werden vor diesem Hintergrund rechtliche und technische Grundlagen erläutert. Beispielsweise können die folgenden Themen besprochen werden:

  • E-Mails
  • Datenspeicher
  • Identitätsdiebstahl
  • Informationspflichten
  • Mobile Endgeräte
  • Sichere Passwörter
  • Phishing
  • Soziale Netzwerke

Wichtig ist dabei, dass nicht bloß allgemeine Inhalte erläutert werden. Vielmehr sollten die Ausführungen immer individuell auf das Unternehmen abgestimmt sein. Datenschutz betrifft Büromitarbeiter, Techniker oder Sachbearbeiter genauso wie Führungskräfte, IT- oder Personalverantwortliche, Betriebsräte und Geschäftsführer. Je nach Branche oder der teilnehmenden Abteilung im Unternehmen werden unterschiedliche Aspekte des Datenschutzes besonders relevant.

Praxisbezug durch Fallbeispiele

Ohne Praxisbezug wird eine Schulung schnell trocken und eintönig. Außerdem besteht die Gefahr, dass die Teilnehmer die theoretischen Kenntnisse in der Praxis nicht anwenden können. Deshalb halten wir einen praxisbezogenen Transfer der erlernten Inhalte zum eigenen Arbeitsplatz für unumgänglich. Fallbeispiele sollen verdeutlichen, wie die Vorgaben im jeweiligen Unternehmen oder der Abteilung umzusetzen sind. Denn nur wenn die Anwender die erforderlichen Maßnahmen auch anwenden können, können Datenschutz und Datensicherheit im Unternehmen gewahrt werden.

Awareness-Schulung durch einen Rechtsanwalt vs. E-Learning

Heutzutage erfreuen sich E-Learning-Angebote zum Thema Datenschutz großer Beliebtheit. Aus Sicht des Unternehmens können die Inhalte unkompliziert auch an eine große Zahl von Teilnehmern weitergegeben werden. Zudem kann das Unternehmen den individuellen Fortschritt der Beschäftigten kontrollieren und die Beschäftigten bei einem Rückstand gegebenenfalls zur Absolvierung der E-Learning-Einheiten auffordern. Aus Sicht der Beschäftigten besteht die Möglichkeit zur freien Zeiteinteilung. Schwer verständliche Einheiten können beliebig wiederholt und so eventuell „peinliche“ Verständnisfragen vor der Gruppe vermieden werden. Das E-Learning bringt jedoch auch einige Nachteile mit sich. So sieht das Unternehmen zwar den theoretischen Fortschritt der Beschäftigten, gleichzeitig kann aber nicht garantiert werden, dass die Teilnehmer die E-Learning-Einheiten auch tatsächlich gewissenhaft bearbeiten. Auch können die Teilnehmer auftretende Fragen nicht direkt an den Dozenten richten, sondern müssen mitunter eine längere Zeit auf die Antwort des Anbieters des E-Learning-Angebots oder des Datenschutzbeauftragten warten. So mancher Beschäftigte wird seine Fragen dann eventuell erst gar nicht stellen. Außerdem sind E-Learning-Angebote stets für eine Vielzahl von Kunden konzipiert. Es fällt daher schwer, individuell auf das Unternehmen und die Besonderheiten der Branche oder Abteilung einzugehen.

Demgegenüber kann ein erfahrener Dozent gezielt auf die Bedürfnisse der Teilnehmer eingehen. Er analysiert den Kenntnisstand der Teilnehmer und passt die Inhalte der Awareness-Schulung individuell an die Branche, das Unternehmen und die Abteilung an. Vor dem Hintergrund der Komplexität der datenschutzrechtlichen Vorschriften, kann vor allem ein Rechtsanwalt, welcher die rechtlichen Grundlagen genau kennt, diese auch den Teilnehmern verständlich vermitteln. Fragen und Probleme können direkt in der Awareness-Schulung besprochen werden. Ein Rechtsanwalt, der auf das Thema Datenschutz spezialisiert ist, kennt zudem die technischen Möglichkeiten und Maßnahmen und bespricht zielgerichtet die Inhalte, die für die Umsetzung des Datenschutzes im Unternehmen von Bedeutung sind. Berücksichtigt man diese Punkte, bietet die Awareness-Schulung durch einen erfahrenen und spezialisierten Rechtsanwalt einige Vorteile gegenüber anderen Schulungsformen, vor allem in Bezug auf das Fachwissen und die Möglichkeit der individuellen Anpassung.

Wettbewerbsvorteil Datenschutz

Die Teilnehmer der Awareness-Schulung werden dazu befähigt, mit personenbezogenen Daten von Kunden, Lieferanten und Kollegen verantwortungsbewusst umzugehen und datenschutzrelevante Problematiken zu erkennen. Sorgen auch Sie in Ihrem Unternehmen oder Ihrer Kanzlei durch fachliche Kompetenz für Vertrauen und Transparenz beim Kunden und verschaffen Sie sich dadurch einen Vorteil im Wettbewerb. Denn: Ein professioneller Umgang mit den im Unternehmen genutzten und verarbeiteten Daten ist eine der Grundvoraussetzungen für den Erfolg und den Fortbestand Ihres Unternehmens.

 Wie schafft man Awareness für Datenschutz

Zielgruppe

Unser Schulungsangebot richtet sich an:

  • Beschäftigte der verschiedenen Unternehmensbereiche (z.B. IT, Sachbearbeitung, Office oder Vertrieb),
  • deren Führungskräfte
  • sowie an Personalverantwortliche und Geschäftsführer.

Wie helfen wir Ihnen weiter?

  • Sensibilisierung und Stärkung der Awareness Ihrer Beschäftigten.
  • Vermittlung der erforderlichen Fachkenntnis.
  • Verständliche und zielgerichtete Vermittlung datenschutzrechtlicher Inhalte.
  • Zielgruppenorientiertes und branchenspezifisches Schulungskonzept.
  • Inhouse-Schulungen vor Ort oder Online.
  • Individuelle Schulung, angepasst an Ihr Unternehmen oder Ihre Kanzlei.

Ihre Vorteile durch die Awareness-Schulung Datenschutz

  • Aktuelles Know-how je nach Bedarf abrufbereit.
  • Risikominimierung von Datenpannen.
  • Senkung des unternehmerischen Haftungsrisikos.
  • Stärkung der Motivation, Sensibilisierung und Kompetenz Ihrer Beschäftigten.
  • Wettbewerbsvorteil durch Vertrauen bei Kunden und Geschäftspartnern.
  • Aufdeckung von Schwachstellen.
Im Rahmen unserer Leistungen bieten wir Ihnen ab sofort eine Awareness-Schulung rund um das Thema Datenschutz an.